Basketball: Sommerpokal-Spiele ohne Glück

Nun ist wirklich Sommerpause – Damen und Herren haben auch ihre Sommerpokal-Spiele absolviert. Beiden Teams blieb dabei der Erfolg leider verwehrt.

Damen: Landesligist GW Paderborn zu stark

Die Überraschung war groß: Außer den Bulldogs-Ladies wollte nur ein weiteres Team am Damen-Sommerpokal des Kreises Ostwestfalen teilnehmen – und das stammte nicht einmal aus dem Kreisgebiet. Na ja, so gab es aber wenigstens noch einmal ein Spiel, und man kann es als erstmalige Teilnahme an einem Finale verbuchen. Gegner war der Landesligist SC Grün-Weiß Paderborn. Zwar bedeutete das wegen des Zwei-Klassen-Unterschieds eine Vorgabe von 30 Punkten, doch die war nach 22 Spielminuten, also Anfang des dritten Viertels, aufgebraucht. Und die Gäste punkteten beinahe konstant weiter: In diesem Spielabschnitt blieben sie zwar unter ihrem sonstigen Schnitt von 24 Korbpunkten, nämlich bei 16, doch gelang unseren Mädels kein einziger Erfolg. Doch das war nur der bei lediglich sechs Spielerinnen (Paderborn setzte 11 ein!) zu erwartende Einbruch. Im letzten Viertel wurden es noch einmal 10, nach ordentlichen 14 in der ersten und 8 in der zweiten Periode eine ansprechende Gesamtleistung. Das Endergebnis lautete dann (inkl. Vorgabe) 62:88.

Leider hatte die Team-Initiatorin und bisherige Kapitänin Sarah, die ins Ruhrgebiet zurückgezogen ist, es doch nicht zu ihrem Abschiedsspiel geschafft. Auch Elli und Jana waren ausgefallen. Dafür hatte Neuzugang Louisa ihren Einstand mit einem spektakulären Distanzwurf aus der Drehung und einem weiteren Feldkorb, also 4 Punkten. Ansonsten beteiligten sich Julia (ebenfalls 4 Punkte), Birte (10), Irina (6), Valerie (2) und Nina (6).

Für die neue Kreisliga-Saison haben wieder sechs Teams gemeldet. Der Bünder TV Westfalia kehrt nach dem durch Rückzug beendeten Frust in der Bezirksliga zurück und ersetzt die nicht wieder gemeldete 2. Mannschaft des Nachbarn SV Brackwede, bei dem offenbar Abgänge aus dem bisherigen Landesliga-Kader zu einem Rückzug in die Bezirksliga unter Integration des Kreisliga-Teams geführt haben. Vermutlich wird es also das gleiche Spielsystem wie bisher geben: eine Doppelrunde, die 20 Saisonspiele bedeuten und viel Gelegenheit zum weiteren Aufbau der Mannschaft bieten wird – auch zur Integration weiterer Zugänge mit und ohne Erfahrung!

Herren unterliegen Stukenbrock

Für die “Jungs” gab es ebenfalls nur ein Spiel: Das Achtelfinale bedeutete nach einer 75:88-Niederlage gegen den Bezirksliga-Gefährten FC Stukenbrock das Aus. Die Gäste, die in der Meisterschaft auswärts knapp und zuhause deutlich bezwungen werden konnten, verschafften sich mit vielen erfolgreichen Würfen aus der Distanz Respekt und kamen zudem zu einigen Fast-Breaks. Auch hier kam auf unserer Seite mit Florian ein Neuzugang zu seinem ersten Einsatz – er blieb aber noch ohne Punkte. Genauso erging es Kenan, Nils und Maxi. Getroffen haben aber Basti (5 Punkte), Jannes (6), Norman (12), Tobi (20) und – herausragend – Gabo (32).

Kleines Dankeschön für Rainer

Abschließend muss der Chronist nun auch noch über sich selbst schreiben: Nach dem Damen-Spiel überreichten ihm die anwesenden SpielerInnen und Trainer kurz vor seinem 60. Geburtstag einen von fast allen Abteilungsmitgliedern signierten Mini-Ball und eine kleine Zugabe als Dank für die organisatorische Arbeit “hinter den Kulissen” und die Kampfgerichts-Tätigkeit. Danach entstand das obige Foto.

(RL)