Ungefährdete Siege für beide Teams

Gütersloh 3 zweimal chancenlos

Der erste der beiden aufeinanderfolgenden Heim-Sonntage brachte beiden Bulldogs-Mannschaften leichte Punktgewinne. Die jeweiligen Tabellenletzten kamen für einen Sieg nie in Frage. Die Endstände lauteten 42:22 bei den Damen und 77:50 bei den Herren. Nächsten Sonntag wird es schwieriger! Zu gleicher Zeit und an gleicher Stelle können sich die Herren für die deutliche Hinspiel-Niederlage gegen die Gütersloher Zweite rehabilitieren, und zuvor wollen die Damen ihren laut aktueller Tabelle härtesten Verfolger, den TV Salzkotten, auf Abstand halten.

Unsere Damen mussten erneut auf Molly Roberts und Ira Schenk verzichten, ebenso diesmal auf Kapitänin Vicky Pieper. Aus dem mittlerweile recht großen Kader waren neun Spielerinnen einsatzbereit, darunter die zuletzt vermissten Anna Verlanova und Ouafaa Ibrahim sowie die Neuzugänge Anastasia Fradkin und Lidia Wronna. Die letztgenannte bestritt ihr erstes offizielles Spiel überhaupt. wohingegen Anastasia bereits einige Erfahrung aus der TSVE-Jugend mitbringt. Sie punktete auf Anhieb zweistellig und zeichnete wie Anna für viele Ballgewinne verantwortlich. Topscorerin war jedoch Nina Schmitz, die unter anderem wieder zwei Dreier beisteuerte.

Bevor der GTV in der sechsten Minute seinen ersten Korb erzielte, hatten die Bulldogs-Damen bereits elf Punkte auf die Anzeigetafel gebracht. So endete das erste Viertel 16:6, und nach zwei weiteren Körben zum Auftakt des zweiten wurde etwas zurückgeschaltet, sodass die Gäste diese Periode bei nur 9:8 etwas erfolgreicher gestalten konnten. Im dritten Abschnitt waren sie dann völlig überfordert; die einzigen Eintragungen in ihrer Punktespalte waren sechs verworfene Freiwürfe – also nicht ein einziger Punkt, während unsere Damen weitere zehn vorlegten. Und die machten auch im Schlussviertel sechs Minuten lang so weiter, bauten die Führung auf 42:16 aus. Damit war das Tagwerk vollbracht, und man erlaubte den Gütersloherinnen nun noch etwas Ergebniskorrektur, durch sechs abschließende Punkte.

Für die Bulldogs spielten: Janina Schmitz (12 Punkte, 2 Dreier). Anastasia Fradkin (10), Yvonne Nagel (7), Anna Verlanova (6), Ouafaa Ibrahim (4), Leora Voufo Maffodou (3) sowie Aaliyah Üstün, Hürrem Tezcan-Güntekin und Lidia Wronna. Coach: Robert Kispal

Die Herren liefen letztendlich doch mit zehn Spielern auf, die sich die zur Verfügung stehenden Einsatzzeiten recht ausgeglichen teilen konnten. Simon Strathoff meldete sich aktiv wie vor seiner Verletzung zurück, Ben Stratton gönnte sich auch wieder 15 Spielminuten. Vier Spieler kamen punktemäßig in niedrige „double figures“, vorneweg – anknüpfend an die Anfangszeiten des Bulldogs-Basketballs – die beiden Bosnier, die sich vorbildlich mental aufgewärmt hatten, als Kampfrichter beim Damen-Spiel. Niemand blieb ohne Korb, und gleich siebenmal klingelte die Kasse für drei Punkte,

Sehenswertes Zusammenspiel, das allerdings auch ab und zu misslang oder sogar übertrieben wirkte, sorgte im Ergebnis früh für klare Verhältnisse: Aus einem 7:0- und 12:2-Start wurde nach einem 9:0-Lauf in der siebten und achten Spielminute ein 21:4, und ein erstes Viertel von 23:6. Genau wie bei den Damen wurde der zweite Abschnitt ausgeglichen gestaltet (17:17), die Führung also nur verwaltet, im dritten wieder angezogen (23:9) und das Schlussviertel knapp abgegeben (14:18).

Damit hat unsere Mannschaft nach dem samstäglichen Sieg des nächsten Gegners, Gütersloh 2, bei den Minden Movers punktemäßig zu diesen beiden Teams aufgeschlossen; diese drei belegen die Plätze drei bis fünf, hinter der unangefochten vorweglaufenden TG Herford und dem bereits drei Niederlagen aufweisenden SV Ubbedissen.

Gegen Gütersloh 3 haben gespielt: Luka Turudic (13 Punkte; 2 Dreier), Sandi Mujkic (11; 1), Max Ferber (11; 3), Daniel Barrio M.-P. (10), Dominic Schell (9), Mark Ferrer (8), Simon Strathoff (6; 1). Vincent Dilling (4) sowie die Coaches Benjemin Stratton (3) und Bert T. Smith (2).

(rlu) 

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