Zwei Double-Header in Folge!

Sonntags, 22.2. und 1.3., 14:00 und 16:00 Uhr in der Gesamtschule Quelle

Es ist immer noch kalt in Deutschland, doch an den beiden kommenden Wochenenden geht es wieder heiß her in Bielefeld: Die Bulldogs-Basketball-Teams bitten zum Tanz! Ja, das könnte man wörtlich nehmen, denn unsere Cheerleader sind weiterhin herzlich eingeladen, die große Halle mit zu füllen! Aber leider hat das aus zeitlichen Gründen in den letzten Jahren nicht geklappt. Auf jeden Fall gibt es nach drei Sonntagen ohne endlich (und rechtzeitig, um das seit Aschermittwoch bestehende Entertainment-Loch zu füllen) wieder das übliche Doppel-Event – und das gleich zweimal in Folge. Schauen wir uns heute das erste näher an:

Beide Teams empfangen diesmal die dritte Mannschaft des Gütersloher TV. Nachdem unsere Mannschaften zuletzt, durch das Fehlen wichtiger Spieler:innen „begünstigt“, jeweils eine Niederlage hinnehmen mussten, sind diese Gegner gut geeignet, sich wieder einzuspielen und Selbstvertrauen aufzubauen, zieren sie doch in der jeweiligen Bezirksliga-Tabelle das Ende. Das bedeutet aber auch, dass ein gewisser Druck vorhanden ist, denn gegen das Schlusslicht möchte man sich natürlich keinesfalls einen Ausrutscher erlauben.

Das gilt insbesondere für unsere Damen, die nach der Schlappe in Minden ihren Vorsprung (eine Niederlage weniger) bewahren wollen, bevor es eine Woche später zum Spitzenspiel gegen den TV Salzkotten kommt. Dieser hat nämlich bereits ein Spiel mehr absolviert und liegt deshalb momentan bei 14 Pluspunkten mit uns gleichauf.
Die Gütersloherinnen spielen wie wir ihre zweite Bezirksliga-Saison, sind aber nun wirklich nur das dritte Rad am Moped, während die als Tabellendritter in die Landesliga aufgestiegene Zweite sich dort etabliert hat, nach fünf Siegen den Klassenerhalt sicher schaffen sollte und sogar drei Plätze besser liegt als der Meister Leopoldshöhe. Und die Erste steht nach sofortigem Wiederabstieg aus der Regionalliga West nun in der Oberliga 2 (= Westfalen) auf Platz 2 bis 3. Unsere Gäste selbst haben bisher ein Spiel gewonnen, zuhause gegen Lippstadt. Unser Hinspiel in Gütersloh war aber mit 64:29 eine klare Sache.

Gözde Akman beim Freiwurf gegen GTV 3, beobachtet von Sophie Schmutzler und Anna Verlanova (Foto: Rainer Luft)

Bei den Herren scheint der Gegner noch leichter zu sein, denn GTV 3 hat hier noch keinen Sieg verbuchen können. Die knappste Niederlage war ein 54:71 gegen den Vorletzten, die Disciples Bielefeld, die deutlichste das 37:88 im Hinspiel gegen unsere Mannschaft; so „gnadenlos“ war nicht einmal Spitzenreiter TG Herford, der „nur“ Differenzen von 46 und 40 Punkten vorlegte.

Auf unserer Seite fehlen immer noch die Langzeitverletzten Tresor Lath und Paul Dreßler, ebenso Precious Ogugua. Unsicher ist, ob vielleicht Simon Strathoff eine Rückkehr wagt und ob Co-Trainer Ben Stratton erstmals nach seiner Kopfverletzung aus dem Dezember wieder mitspielt. Und weitere acht Spieler hatten sich bis Redaktionsschluss noch nicht zu einer Teilnahme „committed“. „Schau’n wir mal“, wer letzten Endes alles dabeisein wird …

Halbzeitpause in Gütersloh; von links: Tresor Lath (halb verdeckt), André Günther, Bert Smith, Max Ferber, Mark Ferrer und "Pippo" Ouedraogo (Foto: Rainer Luft)

Nachzutragen sind noch die beiden letzten Spiele unseres Herren-Teams: Das Einzel-Heimspiel am 1.2. gegen den absoluten Nachbarn, die SV Brackwede, blieb bis zur Halbzeitpause spannend. Die Gäste hatten die ersten Bulldogs-Körbe zweimal mit einem Dreier beantwortet und damit jeweils die Führung übernommen, doch ein erster 7:0-Run unserer „Jungs“ stellte die Signale auf Heimsieg. Das erste Viertel endete bei einem beruhigenden 17:10. Aber die SVB verkürzte sofort auf 14:17, und auch eine Erhöhung auf neun Punkte (25:16) reichte nicht, um sie abzuschütteln. Sandi Mujkic setzte in der Schlussminute der ersten Halbzeit mit einem Dreier zum 34:28 noch einmal ein Zeichen.
Nach der Pause machten dann alle Bulldogs Ernst. Brackwede schaffte in der 3. Periode ganze vier Punkte. Vor den ersten beiden hatte unser Team bereits 10 erzielt, acht davon durch Pippo Ouedraogo, zwischen den beiden Gäste-Körben wurden es wieder 10 und nach dem zweiten noch einmal neun. Wer noch mitrechnen kann, ist nun bei einem Stand von 63:32 – es war ein 29:4-Viertel!! Und nach dem kleinen Päuschen kamen noch einmal 4 Zähler hinzu, was insgesamt einen 13:0-Lauf bedeutete. Dann durfte der Traditionsclub aus dem Süden unserer Stadt noch etwas Ergebniskorrektur betreiben, zum 72:45-Endstand.
Besondere Vorkommnisse: Top-Freiwurfquote 13/16, 81 %; Einstand von Dominic Schell, ausgerechnet gegen seinen alten Verein, mit 8 Punkten und 2/2 Freiwürfen
Weiterhin spielten: Philippe Ouedraogo (20 Punkte), Mark Ferrer (14, 1 Dreier, 1/1), Daniel Barrio M.-P. (8), Sandi Mujkic (7, 1, 4/4), Huy Doan (7, 1), Luka Turudic (4) und Coach Bert T. Smith (4, 2/2)

Sechs Tage später war es wieder einmal schwierig, eine konkurrenzfähige Mannschaft für das Spiel bei Gütersloh 2 zusammenzubekommen. Letztlich fanden sich doch sieben der Stammspieler, darunter aber gesundheitlich angeschlagene. Die hielten im ersten Viertel erstaunlich gut mit, führten sogar zunächst mit 7:2, 12:6 und 16:10. Dann bekam jedoch der GTV Oberwasser: Durch einen 7:0- und einen 8:0-Lauf, denen unser Team nur zwei vereinzelte Körbe entgegenzusetzen hatte, kamen die Dalke-Städter zu einer 25:20-Führung am ersten Viertel-Ende. In der zweiten Periode legten sie einen weiteren 8:0-Run drauf, wodurch sie ihre Führung auf 38:27 ausbauten. Aber die Bulldogs kamen bis zur Pause wieder auf 35:41 heran, hatten das 2. Viertel also nur um einen Punkt verloren.
Der dritte Abschnitt verlief jedoch katastrophal. Sofort wurde dem GTV ein 8:0-Run gegönnt, später gar ein 11:0. 18 eigene Punkte in diesem Viertel sind eigentlich ganz normal, doch 31 gegnerische sind einfach zuviel. Dass dann das Schlussviertel mit 23:20 gewonnen wurde, war zwar noch einmal ein Lichtblick, und eine Woche zuvor hatte man trotz vier eigenen Zählern weniger ganz deutlich gewonnen, aber ein 76:92 ist eine klare Niederlage.
Als Scorer taten sich wieder einmal Mark Ferrer (3 Dreier) und Pippo Ouedraogo hervor, beide mit 24 Punkten! Die übrigen Aufrechten waren: Vince Dilling (13, 1 Dreier, 4/4 Freiwürfe), Huy Doan (7, 1), Coach Bert T. Smith (5), Daniel Barrio (2) und André Günther (1)

Das Herren-Team steht damit weiterhin auf Platz 5 (von 11), mit 8 Siegen und 5 Niederlagen.

(rlu) 

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