
am vergangenen Wochenende nur Basketball-Damen siegreich
Der Heimspiel-Sonntag ist noch nicht aufgearbeitet, da warten schon die nächsten Aufgaben auf unsere Basketballteams: Am Samstag fahren die weiterhin ungeschlagenen Damen zu den „Movers“ des SV 1860 Minden (Sprungball 16:00 Uhr in der Halle I des Bessel-Gymnasiums, Hahler Straße 134), am Sonntag empfangen die Herren zur ungewohnten Zeit (nach einem Spieltag der Queller Volleyballer) an gewohnter Stelle (Gesamtschule Quelle) den Landesliga-Absteiger SV Brackwede. Der Rückblick zeigt ebenfalls unterschiedliche Bilder: Die Herren mussten sich nach zunächst gutem Spiel geschlagen geben, während die Damen nur anfänglich leichte Probleme mit ihrem Gegner hatten und so einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Meisterschaft machten.
Wie üblich wurde das Doppel-Event von den Damen eröffnet. Sie traten mit elf Spielerinnen an, und sie überließen die erste Führung den Piumerinnen. Doch der 0:4-Rückstand wurde von Anna Verlanova egalisiert, die dreimal in Folge für zwei Freiwürfe an die Linie durfte und dabei insgesamt viermal traf. Ira Schenk, die andere tragende Säule der Bulldogs-Korbmaschinerie und diesmal Topscorerin, stellte in der 7. Minute die erste Führung her, und die wurde dann schnell auf 14:5 ausgebaut. Pium kam jedoch wieder auf 14:10 heran, und dieser Abstand hatte bis zur Halbzeitpause Bestand – ein 18:14 blieb lange auf der Anzeigetafel stehen.
Dass das Spiel extrem punktearm verlief, lag einerseits an der guten Verteidigungsarbeit – Vicky Pieper setzte den gegnerischen Aufbau permanent unter Druck, unter dem Korb spielte Molly Roberts wieder einmal ihre physische Überlegenheit aus, sodass die Gegnerinnen ihre Ausbeute auch in der zweiten Halbzeit nicht erhöhen konnten – andererseits an einer schlechten Bulldogs-Chancenverwertung. Die verbesserte sich jedoch nach der Pause, sodass in der zweiten Hälfte immerhin 24 Zähler heraussprangen. Acht davon wurden gleich zu Beginn des 3. Viertels in Folge erzielt, was einen beruhigenden Zehn-Punkte-Vorsprung bedeutete. Der wurde im Schlussabschnitt zunächst auf 13 ausgebaut. Doch Borgholzhausen kam fünf Minuten vor dem Spielende noch einmal auf sieben heran (35:28), ehe unser Team weitere sieben Punkte zum 42:28-Endstand draufpackte.

Es spielten: Ira Schenk (16 Punkte), Anna Verlanova (15; 9/14 Freiwürfe), Molly Roberts (7; 1 Dreier), Yvonne Nagel (4), Aaliyah Üstün, Viktoria Pieper, Ouafaa Ibrahim, Mona Dessin, Leora Voufo-Maffodou, Janina Schmitz und Mioty Rabenjaharilala. Coach: Robert Kispal
Das Auswärtsspiel am Samstag ist das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison, da das für den 21.12. vorgesehene Hinspiel kurzfristig von den „Movers“ abgesagt wurde. Die Entscheidung über eine Spielwertung oder Neuansetzung ist noch offen, weil wir das Match wegen des auch in dieser Saison sehr kleinen Spielplans nach Möglichkeit nachholen möchten.
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Für die Herren wurde es ohne den nach seiner Verletzung weiterhin nur coachenden Ben Stratton sowie Precious Ogugua, Max Ferber, Daniel Barrio und die Langzeitverletzten Simon Strathoff, Tresor Lath und Paul Dressler das erwartet schwere Spiel. Sie hatten zwar den etwas besseren Start, doch das 10:3 war bereits die höchste Führung; sie konnten sich nie entscheidend absetzen. Bei den alten Rivalen, die in dieser Saison nominell nur noch als 4. Mannschaft der TSVE Dolphins antreten, sich aber auch in veränderter Zusammensetzung präsentieren, taten sich die neuen Gesichter hervor, unter anderem wieder einmal als Dreierschützen. So gingen sie selbst mehrfach in Führung, doch nie mit mehr als drei Punkten. Unser Team lag zwischenzeitlich noch zweimal um sechs Punkte vorne, schließlich zwei Minuten vor Schluss mit fünf, doch dann folgten drei Ballverluste, die vom TSVE in Person von Marcel Neumann gnadenlos bestraft wurden: Drei Körbe, darunter ein Dreier, bedeuteten sieben Punkte und eine 60:58-Führung.
Nach einer Auszeit bei 20 Sekunden Restzeit und eigenem Ballbesitz wählte unser Team den Einwurf im Vorfeld, was bedeutete, dass innerhalb von 14 Sekunden geworfen werden musste. Das gelang auch, der Ball berührte den Ring aber nur, ohne hineinzufallen. Das Wurfuhr-Signal ertönte zwar noch, doch unser Team holte den Rebound und damit eine zweite Chance zum Ausgleich. Die wurde aber ohne genaue Information über die nun verbleibende Spielzeit hektisch vergeben, und diesmal landete der Rebound in den Händen eines Gegners, der die letzten zwei Sekunden abwarten konnte.

Es spielten und punkteten: Philippe Ouedraogo (13), Mark Ferrer und Vincent Dilling (je 12), Bert Smith (9), Sandi Mujkic (8), Huy Doan und André Günther (je 2) sowie Luka Turudic und Devin Zürner; Coaches: Benjemin Stratton und Bert Smith.
Unsere Mannschaft ist damit auf den fünften Tabellenplatz zurückgefallen. Der kommende Gast, der für das Spiel seinen Stadtbezirk nicht verlassen muss, hat bisher nur drei Siege auf dem Konto. Für unser Team gilt es, den 79:47-Kantersieg aus der Hinrunde zu bestätigen. Auch zu dieser späten Stunde, wo unsere Spiele normalerweise bereits enden, sind Zuschauer herzlich willkommen!
(rlu)
